Wer ist Aoni überhaupt?
Aoni war eine der ersten Figuren in meiner eigenen Geschichte, die ich mir ausgedacht hatte. Das war in den späten 90er Jahren.
Als dann das Internet größer wurde und man sich mit Alias anmeldete, habe ich den Namen gerne verwendet. In der Anime Community, in Games. Ich war Aoni und das blieb so.
Deswegen war es für mich ganz selbstverständlich, meinen Namen nun auch hier bei zu behalten.
Aber mal ehrlich, Aonis Design hört sich auch besser an als Manjas Design, auch wenn ich meinen Namen sehr mag.
Doch wie bin ich dazu gekommen, überhaupt ein Unternehmen zu gründen?
Ich habe 2008 meinen Abschluss als Goldschmiedin gemacht, aber danach konnte ich mir das Studium als Schmuckdesignerin nicht leisten. Alleine die Kosten für die Bewerbung überstieg meine finanziellen Möglichkeiten bei weitem.
Also begann ich in einer Hightechfirma zu arbeiten an, die besonders das Fingerspitzengefühl schätzten, die der Beruf mitbrachte. Schließlich musste ich kleinste Teile unter dem Mikroskop reinigen und Fehler in µ-Bereich finden.
Doch mit meiner ersten Schwangerschaft 2019 und meinen damit einhergehenden Berufsverbot hat es mich irgendwann in den Fingern gejuckt.
Ich wollte unbedingt was machen. Schnell begeisterte mich das Drahtflechten, es machte Spaß, wieder was mit den Fingern zu erschaffen. Doch ich wollte nicht so viel Geld für Steine für meine kleinen Schmuckstücke ausgeben und begann mich mit Epoxidharz zu beschäftigen um mir selbst Steine zu machen.
Nun, es ist eindeutig mehr draus geworden.
Mit dem Draht kamen noch andere Ideen, zum Beispiel Ketten oder Armbänder aus Draht und Perlen zu machen, später dann Ohrringe.
Es hat sich alles so ganz natürlich angefühlt, in jede Richtung meine Fühler auszustrecken und immer wieder was Neues dazu zu machen.
Als ich begann dann Flohmärkte mit zu machen und zu dem Trödel auch meine kleinen Sachen dazu legte, stellte ich fest, dass sie doch ganz gerne gekauft wurden.
Ende des Sommers festigte sich dann immer mehr die Idee, ein kleines Einzelunternehmen zu machen und es auch auf Handwerkermärkten zu versuchen.
So gründete ich dann August 2025 Aonis Design und besuchte auch meine ersten Kunst&Handwerkermärkte, nur mit meinen Handgemachten bestückt.
Natürlich fängt jeder klein an und man muss sich erst orientieren, was Kunden anzieht, aber das ist völlig okay.
Es macht Spaß und nicht nur die Kunden sind sehr freundlich, auch die anderen Aussteller helfen gerne und geben für mich sehr nützliche Ratschläge, lassen mich von ihren Erfahrungsschatz profitieren.
Im November hab ich dann auf der AniMa HaRo quasi die Erleuchtung gehabt. Leider hatte die Bewerbung im Sommer nicht funktioniert, so dass ich erst am letzten Termin daran teilnehmen konnte. Aber es zeigte mir deutlich, was ich weiter machen möchte.
Ich möchte sowohl auf Messen und Conventions meine Unikate anbieten, aber auch weiterhin auf Kunst&Handwerkermärkten.
Es passt perfekt zu mir, da beide Bereich völlig verschieden sind, aber genau meine Vielfalt widerspiegeln.
Gerade Linien waren nie mein Ding und jetzt bin ich dabei meine Balance zwischen den zwei Bereichen zu finden.